Hier ein aktueller ORF Beitrag über TGI auf dem 3er-Hof:zum Ansehen des Videos einfach auf's Bild klicken!

Beitrag: Tiergestütze Intervention - Bestandteil des Projektes Erlebnisraum

des Vereins 3er-Hof Akademie

Tiergestützte Intervention - Bestandteil des Projektes Erlebnisraum


im Verein 3er-hof Akademie

Unter Tiergestützter intervention (Therapie /Pädagogik/ soziale Arbeit) versteht man alle Maßnahmen, bei denen mit dem gezielten Einsatz von Tieren positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Das gilt für körperliche wie für seelische Erkrankungen.
Die TGI Einheiten werden von Personen geplant, durchgeführt und evaluiert, die eine therapeutische, pädagogische oder soziale Grundausbildung sowie eine tiergestützte Aus- und Weiterbildung absolviert haben.
Die Ziele werden durch das Einsetzen verschiedener Methoden aus dem Bereich der Mensch-Tier-Kommunikation und Interaktion, der basalen Stimulation und der Lernpsychologie erreicht. Das tiergestützte Programm wird individuell auf jeden einzelnen Klienten abgestimmt.

Wissen Sie, wie es ist, wenn Ihr Kind oder Ihr Klient schon bei verschiedensten Therapeuten waren?
Wissen Sie, wie es sich anfühlt, wenn trotzdem  keine Veränderungen sichtbar sind?
Kennen Sie das Gefühl, wie es ist, wenn Ihr Kind nur anstrengend und durch nichts zu beruhigen ist?
Dann können Tiere als Therapeuten wirken und über den Umweg der Mensch - Tier Beziehung auch die Beziehungen zu Menschen wieder entspannter und freudvoller werden.

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Auswirkungen der Mensch-Tier-Beziehung auf den Menschen

Physiologische Effekte: Blutdrucksenkung, Reduktion des Muskeltonus, Aktivierung der Wahrnehmung ...

Psychische Effekte: Entspannung, Stressreduktion, Förderung emotionaler Reaktionen wie Freude, Begeisterung, Stimmungsaufhellung, Angstlösung, Selbstwertsteigerung ...

Soziale Effekte: Das Bedürfnis nach Anerkennung, Nähe und Zärtlichkeit kann ausgelebt und befriedigt werden, sozialer Kontakt und Kooperation werden gefördert. Wir wollen unsere eigenen sehr guten Erfahrungen mit landwirtschaftlichen Nutztieren und die positive Wirkung der Tiere auf den ganzen Menschen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Daher richtet sich dieser Teil unseres Angebotes an private Einzelpersonen /Gruppen und an Einzelpersonen/Gruppen aus Sozialeinrichtungen, Bildungseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten, die von der Gemeinschaft Mensch und Tier profitieren möchten.

Nicht nur auf unseren eigenen Erfahrung beruhend, sondern auch Studien belegen, dass sich Kinder zum Beispiel besser entwickeln, wenn ihnen ein Tier als Gefährte zur Seite gestellt wird – als Identifikationssymbol, als unbestechlicher Erzieher, als Freund und Tröster. Es ist belegt, dass alte Menschen mit einem Haustier gesünder bleiben und länger leben, als Vergleichsgruppen ohne Tiere. Tiere sind oft die Quelle für Lachen, Spielen, Humor und Entspannung im Leben eines Menschen, ob bei Kindern oder Erwachsenen. Und Lachen bewirkt nachweislich Stressabbau und Schmerzlinderung.

Im Rahmen der Wirkungsstudien des ÖKL wurden positive Effekte von Nutztieren auf Menschen mit besonderen Bedürfnissen und auf verhaltensauffällige Kinder untersucht. Dabei wurden 26 verschiedene Verhaltensparameter erhoben, Videoanalysen gemacht und eine statistische und qualitative Auswertung mit Prof Kotrschal (Wissenschaftler des Jahres 2010) von der Konrad Lorenz Forschungsstelle Grünau durchgeführt.